Am 15.06.2004 fand an der Eichendorffschule das zweite Forum Wirtschaft/Schule mit Vertretern und Vertreterinnen von Unternehmen und Betrieben der Region sowie der Verwaltung der Stadt Schöningen statt.

 

Schwerpunkt dieses Treffens war die Erörterung der Möglichkeiten der Umsetzung eines Praxistages für die achten Klassen der Eichendorffschule.

 

Nach der Begrüßung der Teilnehmer folgte ein kurzer, inhaltlicher Rückblick auf die Ergebnisse des ersten Treffens.

 

Auftakt

Wir machen wir unsere Schüler ausbildungsfähig: das Schulprogramm zur Berufsorientierung
..der Vortrag hatte ein interessiertes Auditorium

Danach nahm Herr Friedrichs - Geschäftsführer der Ausbildungswerkstatt Braunschweig, die Gelegenheit wahr, die Inhalte und und Ziele des Projekts aktiv... vorzustellen.

 

Vorstellung der Projekt aktiv... Inhalte durch den Geschäftsführer der Ausbidungswerkstatt Braunschweig.

Anschließend ging der Schulleiter Dieter Hoff auf die Möglichkeiten und Ziele von Paxistagen ein.

Arbeitsgruppen

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten im Anschluß die Möglichkeit sich einer von zwei Arbeitsgruppen anzuschließen.

 

Arbeitsinhalte der AG 1

Wie soll aus Sicht der Betriebe, die Vorbereitung der SchülerInnen aussehen?

Fragen als Diskussionsgrundlage:  

  • Bewerbungsverfahren?
  • Auswertung? Wer?
  • Auswahlkriterien
  • Werden alle SchülerInnen genommen?
  • Wenn nicht, was dann?
  • etc

 

Arbeitsinhalte AG 2 

Was können die Betriebe leisten?

Fragen als Diskussionsgrundlage:  

  • Wie würde der/die SchülerIn eingebunden?
  • Was soll erlernt werden?
  • Gibt es andere Organisationswünsche
  • Wann Wechsel? (2x nach den Osterferien)
  • Vorgehen bei Disziplinschwierigkeiten/ab-soluter Untauglichkeit?
  • Welche Betreuung ist erforderlich?

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es gleich mit der Frage an die Vertreter der Praxis weiter,  wie der Praxistag so ausgestaltet werden kann, dass das Ziel, Schüler und Schülerinnen ausbildungsfähig oder ausbildungsfähiger zu machen, erreicht werden kann.

 

 

 

 

Es bestand die einhellige Meinung, dass die Tätigkeiten die Praxisschüler bzw. -schülerinnen nicht unterfordern aber auch nicht überfordern sollten.
Die Bereitschaft der Teilnehmer und Teilnehmerinnen, Schüler und Schülerinnen mit Hilfe von Praxistagen ausbildungsfähiger zu machen, ist sehr groß.
Genauso groß ist der Wunsch nach Austausch.
Der Austausch ist konstruktiv und macht Lust auf mehr

Fazit

 

Das zweite Treffen kann unbedingt als Erfolg verbucht werden.

Aufgrund der Kürze der Zeit wurde schwerpunktmäßig erörtert in welchen zeitlichem Rahmen ein Praxistag stattfinden kann.

 

Bei der Erörterung der Frage, ob die Schüler ihren Praxistag an einem festen Tag oder im Rahmen eines Praxisblocks absolvieren sollen, kristallisierte sich  heraus, dass die Ein-Tag-je-Woche Variante, die über ein halbes Jahr gehen soll, eine sachgerechte Lösung ist, aber andere (individuelle) Ansätze nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden dürften.

 

Die Möglichkeit hätte aber den Vorteil, dass Schüler und Schülerinnen Arbeitsabläufe über einen längeren Zeitraum verfolgen können. Dieses schaffe mehr Klarheit über die Vielfältigkeit des Berufs.

 

Die einzelnen Vereinbarungen über den Einsatz von Schülern und Schülerinnen im Rahmen von Praxistagen in Betrieben, soll persönlich mit den entsprechenden Firmen und Institutionen festgelegt werden.

 

Die offenen Punkte sollen beim nächsten Treffen im Oktober 2004 bearbeitet werden.

  


Gefördert durch: