Zielsetzung des Projektes

Noch bevor das Projektteam seinen Arbeitsplatz in der Schule bezog, wurden in Zusammenarbeit mit den anderen Aktivteams eine gemeinsame Zielsetzung und das Rollenverständnis für die Arbeit an den Schulen entsprechend dem Antragspapier herausgearbeitet.

 

Zwei Blickrichtungen waren hierbei entscheidend.

Zum einen Ergebnisse, die sich auf die SchülerInnen beziehen und zum anderen konkrete Veränderungen des Systems Schule.

 

Demnach sollte bei den Schülerinnen und Schüler einerseits Ausbildungsfähigkeit und Berufs- bzw. Ausbildungsreife gefördert werden, andererseits sollten sie bei ihrem Übergang ins Berufsleben unterstützt werden. Hierzu zählt, dass:

 

  • ihre Handlungs- und Sozialkompetenzen gefördert und gestärkt werden,
  • Defizite in grundlegenden Fähigkeiten wie Rechnen und Lesen abgebaut werden (u. A. mit der Zielsetzung, dass eine höhere Anzahl von Schülerinnen und Schüler in der Lage sein würde, den jeweiligen Schulabschluss zu schaffen),
  • die Berufsorientierung und Berufswegplanung intensiviert und an ihren Fähigkeiten orientiert wird, um spätere Abbrüche aufgrund falscher Entscheidungen möglichst zu vermeiden und
  • dass zukünftige Abgangsklassen über die Schule hinaus begleitet werden.

 

Bezogen auf das System Schule sollten:

 

  • interne strukturelle (auch curriculare) Veränderungen initiiert werden, die das Erreichen der schülerbezogenen Ziele sichern und
  • Vernetzungen geschaffen werden, die es externen Partnern ermöglichen, die Schule in ihren Bemühungen einer adäquaten Berufsvorbereitung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen (z.B. durch das Nutzen außerschulischer Lernorte oder das Einbeziehen von betrieblichen Ausbildern in den Unterricht).
  • Als Querschnittsaufgaben wurden die Beachtung von Gender Mainstream und die Sicherung der Nachhaltigkeit der eigenen Arbeit identifiziert.

 

Die eigene Rolle der Teams wurde als sehr vielfältig wahrgenommen. Einerseits sind sie Kooperationspartner von Schulleitung und Lehrkörper im Prozess der Schulenwicklung und internen Umstrukturierung. Andererseits gewinnen sie neue außerschulische Partner, koordinieren deren Einsatz und vernetzen die Schule mit außerschulischen Bildungspartnern und Lernorten. Sie führen selbst, unter Einbindung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, exemplarisch Vorhaben und Projekte durch, sind Ansprechpartner für das Thema Berufsorientierung sowie für Projektbelange und organisieren die Ausbildungsbegleitung.

 

Autorin: Angela Plentz


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