Segeltörn für den 9. Jahrgang

Zwischen den Seminarinhalten mussten die Schüler ab und zu noch Hand anlegen
 

Der Segeltörn für alle 9. Klassen vom 5.-10.9.2004 hat wie geplant stattgefunden. Inhaltlich stand der Auf- und Ausbau von Sozialkompetenzen im Vordergrund, wobei das Segeln und der Aufenthalt im Ausland diese Ziele noch unterstützte.

Ganz bewusst sind die Schülerinnen und Schüler auf 3 Boote verteilt worden, so dass keiner der Schülerinnen und Schüler während einer Fahrt von einem Hafen zum anderen Hafen die Gelegenheit hatte, einfach auszusteigen, oder sich der Gruppe zu entziehen. Auch in den Hafenstädten waren die Möglichkeiten sich aus der Gruppe abzusondern relativ gering, Berührungsängste mit einer anderen Sprache, mit anderen Kulturen standen im Vordergrund, so dass die Schülerinnen und Schüler sich schnell auf sich selbst besannen.

Angestrebte und auch erreichte Ziele waren: Stärkung des Selbstbewusstseins, der Ausdauer und des Teamgeistes.

Dabei war das Team oder die Gruppe nicht nur bei den Segelmanövern von größter Wichtigkeit (denn dann müssen viele Dinge an verschiedenen Orten zur gleichen Zeit passieren), sondern auch bei der Organisation von Arbeitsabläufen unter Deck (Kochen, Abwaschen, Aufräumen, Pflege der Sanitärräume...)

Das Wetter war uns gut gesonnen, wir hatten eine Woche lang keinen Tropfen Regen, blauen Himmel, einige von uns einen leichten Sonnenbrand (obwohl es bereits Anfang September war). Die Stimmung an Bord war gut, die Klassenverbände harmonisierten wie auf kaum einer anderen Fahrt. Auch gebadet wurde kurz im Ijsselmeer, denn spätestens im Wasser bemerkte man sofort, dass es bereits September war.

Die Stimmung am letzten Tag war dann auch dementsprechend gemischt – die einen freuten sich auf zu Hause, die anderen hätten gerne noch ein paar Tage drangehängt.

Alles in Allem eine Fahrt, die man durchaus weiterempfehlen kann.

 Autor: Gerhard Flüs

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