Projektorientierter Unterricht - Bumerangbau an der Astrid.lindgren-Schule
War einmal ein Bumerang,
war ein Weniges zu lang.
Bumerang der flog ein Stück,
aber kam nicht mehr zurück.
Publikum – noch stundenlang,
wartete auf Bumerang.
Die Erfahrungen des Joachim Ringelnatz hat wohl heutzutage fast jeder Junge,irgendwann einmal gemacht.
(Wäre schön, wenn Mädchen gleiche Erfahrungen machen könnten, zumal das Werfen eines Bumerangs im Wesentlichen von Konzentration und Gefühl abhängig sind und nicht von Kraft und Kampfgeist)
Leider liegt es nicht an der Länge des Bumerangs, an der Wurftechnik, an den lokalen Windverhältnissen, an den Feinheiten im Bau des Bumerangs, an den Verbiegungen der Flügel, der vorherrschenden Windgeschwindigkeit,.... sondern an allen Komponenten zusammen.
Demzufolge ist es um so faszinierender für jede/jeden, wenn der Bumerang dann doch einmal punktgenau zurückkommt und dann auch gefangen werden kann.
Anhand der Liste über die Einflüsse, die auf die Flugeigenschaften eines Bumerangs einwirken, kann man schnell erkennen, dass man, wenn man die Thematik Bumerang ausführlich behandeln will, ein großes Spektrum an klassischen Unterrichtsfächern benötigt. (Physik, Mathematik, Kunst, Werken, Musik!, Geografie/Gesellschaftslehre/Gemeinschaftskunde, Werte und Normen)
Im ersten Halbjahr 2004 gab es an der Astrid-Lindgren-Schule eine Bumerang-AG.
An dieser AG, die im Rahmen der Ganztagsbetreuung stattfand nahmen 12 Schüler und Schülerinnen teil, die mit großem Interesse im Zuge der AG ihre eigenen Bumerangs bauten, lackierten und dann auch zum (zurück)fliegen brachten.
(Mehr) ist in Arbeit
Autor: Gerhard Flüs

