Bauanleitung für Sensomotorische Fühlkästen

Arbeitsmaterial :

1,5 m x 3 m x 2,4 cm starke Multiplexplatte, da die Kisten stabil, trittfest und kippsicher sein sollten.

10 m Rundholz, Stärke 8 mm,

ca 100 ml Holzleim,

ca 1 l Lack

 

Aus der vom Holzgroßhandel angebotenen Platte von 3 x 1,5 m wurden für angestrebte 9 Kästen die optimale Größe berechnet, wobei die Verschnittmenge möglichst gering gehalten werden sollte.

Dabei ist eine Schnittbreite des Kreissägeblattes von 3 mm veranschlagt worden.

Schnittplan wie folgt:

Die gesamte Platte wird in 18 Quadrate von je (rechnerisch 49,8) ausgeführt 49,7 cm Seitenlänge zerteilt.

9 dieser Quadrate werden jeweils in 4 Streifen geschnitten. Jeder Streifen hat dann eine Seitenlänge von 12,2 cm.

Alle (9 x 4) 36 Streifen erhalten an den kurzen Seiten einen Gärungsschnitt von 45 °. Drei der langen Seiten werden entweder mit einer Tischfräse oder mit der Hand etwas angerundet um scharfe Kanten zu vermeiden. Eine 44,9 cm langen Kanten wird scharfkantig gelassen.

 

Die 9 verbleibenden Quadrate werden auf eine Länge von 44,9 cm gekürzt und auf der Unterseite der Platte mit einer in der Höhe von 9 mm leicht angeschrägt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abrunden

  

 

 

 

Montageanleitung:

Die Seitenteile werden mittels einer 0.9cm hohen Leiste  seitlich an die Bodenplatte geleimt. Dabei bietet sich an, alle 4 Seiten auf einmal anzuleimen, und von unten seitlich kleine Abstandhalter in der Stärke von 0,9 cm unterzuklemmen. Alles mit Schraubzwingen fixieren.

Wenn die Leimungen getrocknet sind, werden die Seitenteile zusätzlich mit Holzdübeln verstärkt. Dazu werden 8 mm Bohrungen seitlich in die Seitenteile gebohrt und zwar linke Seite in der Höhe von 6,5 cm und rechte Seite in der Höhe von 8,5 cm. Weiterhin werden die Seitenteile mit der Bodenplatte verdübelt . Dazu 3 Bohrungen , jeweils 6,5 cm von den äußeren Rändern und eine in der Mitte; alle 3 Bohrungen etwa 8 mm von der unteren kante der Seitenteile entfernt bohren.

 

5 cm lange Holzdübel mit Holzleim einsetzen und trockenen lassen. Alle überstehenden Teile abschleifen und die Kanten alle runden .

Alles lackieren. Wir haben 2 Lackschichten mit Clue 9200 aufgebracht. Dieser Lack ist sehr strapazierfähig, glasklar, seidenmatt und lässt sich in feuchtem Zustand problemlos aus Pinsel oder Rollen auswaschen. (Rollen ist absolut empfehlenswert)

 

Abfallverwertung:

Aus den verbleibenden Holzstücken ( 9 mal 4,9 x 49,7 und 9 mal 4,9 x 44,8 cm ) wird mit 6 Holzstücken ein Rollwagen gebaut. Dazu werden 4 der längeren Stücke mit Gärungsschnitten versehen und an der Oberseite gerundet. Dann werden zur Stabilisierung an 2 Innen-Seiten noch 2 kurze Stücke eingeleimt. Holzdübel nach Auge in gleicher Anzahl einsetzen und 4 Rollen (am Besten 2 bremsbare und 2 normale) darunter schrauben.

 

Abfall:5 Leisten 4,9 x 49,7         0,121765 m ²

und 7 Leisten 4,9 x 44,8 cm       0,153664 m ²

Summe                                    0,275429 m ²

 

Entspricht einem Verschnitt von  6 % !!!!!!

 

Theorietisch ließe sich aus den verbleibenden Leisten noch ein Deckel für den ganzen Turm erstellen, wobei dann ein Verschnitt von unter 1% bleiben würde.


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