Aktionen (Archiv und Material)

 

Auf dieser Seite können Sie die wichtigsten Stationen unserer Arbeit nachlesen und sich so einen guten Überblick über die Tätigkeiten von Projekt aktiv… an der Astrid – Lindgren – Schule machen. Sollten Sie Interesse an bestimmten Informationen oder Materialien haben, bzw. haben Sie konkrete Fragen, dann rufen Sie uns an oder mailen Sie uns. Wir sind gern bereit Ihnen weiterzuhelfen unter: 0531-29 00 924 (Lehrerzimmer der ALS Oberstufe) oder: als(at)projektaktiv.de 

 

Aufgrund des Archivcharakters dieser Seite, befinden sich die aktuellsten Geschehnisse oben. Wenn Sie die Geschichte unserer Arbeit von Beginn an lesen möchten, müssen Sie also nach unten scrollen (oder hier klicken).  Viel Spaß und gute Anregungen wünscht Ihnen das Aktivteam!

 

 

Transfer an die Hans-Würtz-Schule

Auf der Infoveranstaltung am 17.11. wurde das Angebot gemacht, andere Förderschulen dabei zu unterstützen, Erfahrungen aus dem Oberstufenband in ihre eigene Arbeit zu übertragen. Insbesondere die Hans-Würtz-Schule hat dieses Angebot sehr gern angenommen. Dort gibt es schon seit 10 Jahren einen wöchentlichen Projekttag und es war an der Zeit diesen zu reflektieren und die Arbeit weiterzuentwickeln. Mehr dazu...

 

Autorin: Angela Plentz

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17.11.2005 Informationsveranstaltung zum Oberstufenband

viel Information
und viel Austausch
viel gutes Essen von der Cafeteria
viele Anregungen zum Mitnehmen

 

Von 14:30 - ca. 16:30 Uhr fand am Standort Isoldestraße ein Informationstreffen zum Oberstufenband statt. Es wurden die Schulleiter, AWT-Lehrer und weitere Interessierte einiger Förderschulen und Projekte der Region eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, das Oberstufenband bekanntzumachen und zu diskutieren inwieweit es an anderen Schulen eingeführt werden kann. Dies war insbesondere deshalb interessant sein, weil einige Schulen auf der Suche nach neuen bzw. weiteren Praxisanteilen für ihre Schülerinnen und Schüler sind. Da abzusehen war, dass es eine Verlängerungsphase für das Projekt aktiv geben würde, die insbesondere dem Transfer an andere Schulen dienen sollte, wurde die Veranstaltung auch dazu genutzt; Schulen, die Interesse haben die Struktur und/oder Inahlte des Oberstufenbandes zu übernehmen, personelle und finanzielle Unterstützung anzubieten.

 

 

Die Veranstaltung war sehr gut besucht, es kamen ca. 30 Lehrkräfte von 10 verschiedenen Förderschulen der Region. Die Kolleginnen und Kollegen äußerten sich sehr zufrieden über den Informationsgehalt der Veranstaltung, das Konzept des Oberstufenbandes bzw. seine Umsetzbarkeit sowie über die Lebendigkeit des Vortrages und der Diskussionsrunde. In der Folge wurden die  Motivationscoachin und die FB Oberstufenband zu verschiedenen Schulen eingeladen, um das Oberstufenband in Dienstbesprechungen oder auf Gesamtkonferenzen vorzustellen. Außerdem entstand die Kooperation mit der Hans-Würtz-Schule. 

 

 

 

Einladungsschreiben

Liste der beteiligten Schulen

Bilder von der Veranstaltung

 

Autorin: Angela Plentz

 

Kooperation mit dem Oskar Kämmer Bildungswerk

Aus vereinzelten gemeinsamen Aktionen mit dem Oskar-Kämmer-Bildungswerk (Abteilungen Holz und Maler) hat sich eine Kooperation entwickelt, die noch über die Laufzeit von Projekt aktiv hinaus bestehen wird. Neben der Fortführung von Eltern-aktiv-Tagen, wird es jedes Schuljahr ein besonderes Angebot zum sogenannten "Girlsday" geben. Die Jungen waren zurecht neidisch als in einer kleinen feierlichen Übergabe der Produkte deutlich wurde, was den Mädchen geboten worden war. Doch auch sie kommen zum Zug an besonderen Praxistagen zur Berufsorientierung. Evtl. wird im Schuljahr 2006/07 auch eine gemeinsame Projektwoche durchgeführt.

 

Autorin: Angela Plentz

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Elternarbeit und Eltern-aktiv-Tage

 

Immer wieder wird betont, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern bzw. Erziehungsberechtigten ist. Das wurde auch im Antrag von Projekt aktiv... bedacht und deshalb wurde ein kleines Budget für Elternarbeit zur Verfügung gestellt.

 

Ursprünglich war an das Durchführen einer Elternschule gedacht. Jedoch musste festgestellt werden, dass dieses Angebot an den Wünschen der Eltern vorbeiging. Nur wenige Eltern der Astrid-Lindgren-Schule interessieren sich für derartige Bildungsangebote. Nachdem das Aktivteam bei verschiedenen Schulfestlichkeiten vergeblich versucht hat, mit den Eltern ins Gespräch zu kommen, traf es sich 2005 im 4-5 Wochen-Rhythmus mit einigen Eltern zu Elternabenden aus diesen Treffen wurden die Eltern-aktiv-Tage entwickelt. Mehr dazu hier ...

 

Autorin: Angela Plentz

 

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Evaluation der AG-Arbeit

 

In Abstimmung mit der Schulleitung hat die Motivationscoachin einen Fragebogen zur Reflektion der, in der SchiLf entwickelten, neuen Arbeitsstruktur an der Astrid-Lindgren-Schule entworfen und die Ergebnisse der Befragung ausgewertet. Am 15.02.2005 wurden die Ergebnisse im Kollegium vorgestellt und gemeinsame Lösungen für den aufgetretenen Veränderungsbedarf gefunden. Mehr dazu hier ...

 

Vorüberlegungen zur Befragung 

Fragebogen

Auswertung der Fragebögen

 

Autorin: Angela Plentz

 

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Ehemaligentreff

 

Auf Initiative des Aktivteams fand am 02.02.2005 ein Ehemaligentreffen für die Abgangsschülerinnen und Abgangsschüler des letzten Jahres statt, um diese beim Übergang Schule-Beruf zu unterstützen und um einen Erfahrungsaustausch mit ihren ehemaligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern und den derzeitigen neunten Klassen zu initiieren. Bei Kaffee, Cola und Kuchen haben die Ehemaligen von ihren positiven und negativen Erfahrungen berichtet und die Neuntklässler konnten sich schon einmal ein Bild über ihnen bevorstehende Schwierigkeiten machen.

 

Autorin: Angela Plentz

 

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Lebensordner

 

Im Zusammenhang mit dem Oberstufenband wird ein Lebensordner eingeführt. 

Der Lebensordner ist eine erweiterte Variante des Berufswahlpasses. „Portfolio“ - oder zu Deutsch „Ordner“ - sind in den letzten 10 Jahren europaweit zu einer beliebten Methode geworden, um Schülerinnen und Schülern auf das Leben nach der Schule vorzubereiten, aber auch um sie auf dem Weg dahin gezielt zu fördern. Während im Berufswahlpass vorrangig Materialien zur Berufsorientierung und Berufswahl bzw. Bewerbung bearbeitet und gesammelt werden, finden sich im Lebensordner auch Übungen zur Bewältigung des alltäglichen Lebens, wie z.B. Wohngeldanträge, Formulare für Überweisungen, Erste Hilfe Tipps etc.

 

An der ALS wurde noch kein einheitliches Konzept für den Lebensordner erarbeitet. Er wurde in erster Linie aus einer pragmatischen Überlegung eingeführt. Denn in jeder Station des Oberstufenbandes erhalten die Schülerinnen und Schülern Lernberichte über ihre Leistungen und Fähigkeiten. Oft bekommen sie viele Arbeitsblätter, die bearbeitet wurden und, je nach Inhalt der Station, auch Rezepte, Bauanleitungen oder wichtige Tipps, die für das alltägliche Leben hilfreich sein können. Im Lebensordner werden alle diese Arbeitsblätter und Lernberichte - über drei Jahre hinweg – gesammelt. So können die SchülerInnen lernen, wichtige Dokumente ordentlich aufzuheben.

 

Natürlich sollen die Schülerinnen und Schülern auch ihre komplette Bewerbungsmappe im Lebensordner aufbewahren. Und für die Berufswahl bzw. für Bewerbungen finden sie wichtige Hinweise in den Rückmeldungen aus den Stationen. Teilweise bietet es sich sogar an, Lernberichte in die Bewerbungsmappe zu tun, so dass sich der zukünftige Arbeitgeber ein gutes Bild von dem Bewerber machen kann.

 

sehr interessante Seite zum Berufswahlpass (mit Kopiervoralgen usw.)

 

Autorin: Angela Plentz

 

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Einführung des Oberstufenbandes

Bewerbungen schreiben
Abwaschen
Schrauben mit dem Akkuschrauber
Rollenspiele mit Videoaufnahme
Abrechnung und Kassenbuch
Aufgaben am PC erledigen

 

Aus den Erfahrungen der Cafeteria und des Berufsorientierungsunterrichtes wurde von Aktivteam und Schulleitung ein neues Konzept entwickelt, das den Schülerinnen und den Schülern eine intensive Förderung ihrer Ausbildungsreife und eine bessere Vorbereitung auf die Arbeitswelt bietet. Seit dem 15.11.2004 wird das Oberstufenband erfolgreich erprobt und auf einer Gesamtkonferenz im zweiten Schulhalbjahr 2004/2005 wurde beschlossen, es dauerhaft zu installieren. Mehr ...

 

 

  

Dokumente zum Oberstufenband:

 

Powerpointfolien zum Oberstufenband (Überblick); Stand: 2005

Powerpointfolien zum Oberstufenband (Überblick); Stand: 2006

Das Konzept in der Kurzbeschreibung

Handreichung zum Oberstufenband 

 

Vorüberlegungen zu den Stationen:

Strukturierungshilfe Berufsorientierung

Strukturierungshilfe Station Computer

Strukturierungshilfe Werken/Technik 

Strukturierungshilfe Sozialkompetenztraining

Strukturierungshilfe Cafeteria/Produktion

Strukturierungshilfe kaufmännische Abteilung,

Wochenplan der kaufmännischen Abteilung

Strukturierungshilfe Wäschwerkstatt

Strukturierungshilfe Schülerzeitung

 

Dokumentation der Arbeit an den einzelnen Stationen (Stationsmappen) Stand: 2006

 

Cafeteriamappe 

Leider sind die Beurteilunsbögen in der Cafeteriamappe nicht lesbar. Deshalb hier als PDF:

Bewertungsbogen 1 (Arbeitsplatz einrichten) und

Bewertungsbogen 2 (Brötchendekoration)

 

Kaufmännische Mappe

Technik/Werken Mappe  mehr zur Technikstation

PC-Stationsmappe

Berufsorientierung/Bewerbungstraining

Sozialkompetenztraining  mehr zum Sozialkompetenztraining

 

 

Autorin: Angela Plentz

 

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Schülerinnen bei einer Ausdauerarbeit
Kreativität und Teamarbeit

Assessment-Center 8. Jg

 

 

Zwei komplette Schultage lang wurde die Klasse 8b in Übungen aus dem Assessment-Verfahren geprüft. Die Schülerinnen und Schüler wurden dabei von verschiedenen Pädagogen beobachtet, die ihre Beobachtungen in einem Gutachten zusammenfassten. Dieses Gutachten bietet den Einzelnen eine sehr konkrete Rückmeldung zu den individuellen Fähigkeiten und soll ihnen in der Berufswahl Orientierung bieten.

 

Autorin: Angela Plentz

 

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Die Motivationscoachin mit den Juleica Kandidaten 2004

Juleica für Ehemalige

 

Projekt aktiv hat zwei Schüler und eine Schülerin der Abgangsklassen 2004 dabei unterstützt Juleica-Kurse (Jugendleitercard) zu absolvieren. Im Gegenzug wurde von diesen Schülerinnen und Schülern erwartet, dass sie ehrenamtlich in der Schule tätig sind. Dieser Vertrag hat insbesondere zwei Zielrichtungen. 

Mehr dazu (inkl. Dokumente) ...

 

 

 

 Autorin: Angela Plentz

 

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aktiv Bergfest in Salzgitter

Halbzeit feiern

Am 23./24.09. 2004 wurde das Bergfest des Gesamtprojektes aktiv in Salzgitter gefeiert, da in etwa die Hälfte der Projektlaufzeit vergangen war. Am 23.09.2004 präsentierte sich auch die Astrid-Lindgren-Schule Braunschweig neben den anderen, an Projekt aktiv beteiligten, Hauptschulen einer interessierten Öffentlichkeit. Das Aktivteam wurde dabei von einigen Schülern der 7. Klasse unterstützt, die insbesondere von ihren erlebnispädagogischen Erlebnissen beim Klettern berichtet haben. Am 24.09. 2004 wurde schulintern gefeiert mit witzigen Spielen und Aktionen sowie gemeinsamen Essen vom Grill. 

 

Mehr dazu ...

Autorin: Angela Plentz 

 

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Erlebnispädagogische Angebote

Kletterwand
Kistenklettern
Segeln

Zur Förderung des Selbstbewusstseins und sozialer Kompetenzen wurden verschiedene erlebnispädagogische Aktionen vom Aktivteam organisiert.

 

Der komplette 9. Jahrgang ging für eine Woche segeln auf dem Ijsselmeer. Obwohl zunächst einige Jugendliche nicht mitwollten und nur wenig positive Erwartungen hatten, kamen alle ganz begeistert wieder und wollten unbedingt noch einmal segeln fahren.

Die siebten und achten Klassen waren Klettern an der Kletterwand  in Braunschweig. Jede Klasse übte sich je einen Vor- und einen Nachmittag und einzelne trauten sich am Ende sogar bis ganz nach oben zu Klettern. Hier verschafften sich insbesondere einige Mädchen Respekt, gerade weil sich etliche Jungen nicht trauten.

 

Im Ganztagsbereich konnte zudem mehrmals Kistenklettern in der Turnhalle engeboten werden. Dabei kamen Große und Kleine in den Geschmack ihrer Fähigkeiten. Aufgrund der mehrmaligen Treffen konnten sich einige auch allmählich und in ihrem Tempo steigern.

 

Ausführlichere Berichte und Bilder hier: Segeln, Klettern, Kistenklettern

 

 

Autorin: Angela Plentz

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zurück zu Umsetzung des Konzeptes

 

Veränderung der Schulstruktur

 

SchiLf, AG-Arbeit und gleichzeitig Zustimmung zu Oberstufenbandes

 

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der Ergotherapeut
der Reader
mehr Literatur
Gleichgewicht
Feinmotorik
Gleichgewicht Lehrer und Schüler

serielle Bewegungen

Feinmotorische Förderung

Gemeinsam mit einem Ergotherapeuten des Köki e.V. wurde eine Fortbildungs- und Praxisreihe zu Möglichkeiten feinmotorischer Förderung im Unterricht durchgeführt.

 

Hintergrund dieses Projektes war die Beobachtung, dass viele Jugendliche an Förderschulen noch deutlich von Wahrnehmungsstörungen und motorischen Fehlentwicklungen betroffen sind. Schätzungen der ergotherapeutischen Fachkraft gehen von ca. 30 % der Schülerinnen und Schüler in den oberen Klassen der ALS aus, die Therapiebedarf haben. Während in den Jahrgängen 1-6 viele der Schülerinnen und Schüler in der Schule therapeutisch betreut werden, kann dies den Jugendlichen der Jahrgänge 7-9 nicht angeboten werden. Insbesondere da es mit zunehmendem Alter schwieriger wird entsprechende Rezepte von den Krankenkassen zu erhalten. Dies erfordert einen hohen Einsatz vonseiten der Eltern, der von diesen leider nicht aufgebracht wird. Dementsprechend werden weiterhin viele Schülerinnen und Schüler von Lernhilfeschulen schon von der motorischen Entwicklung her keine adäquate Ausbildungsreife erlangen. Es wäre erforderlich, dass ähnlich wie bei Schulen mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung Fachkräfte eingesetzt würden, die in zusätzlichen Stunden die psychomotorische Entwicklung der Schülerinnen und Schüler fördern.

 

Durch die Kooperation mit dem Köki e.V. wurden 10-15 Lehrkräfte dabei unterstützt, motorische Defizite bei ihren Schülerinnen und Schülern wahrzunehmen und gezielt Übungen in den Unterricht einzubauen, um diesen entgegenzuwirken.

  1. Zunächst wurde in einem Fachvortrag aufgefrischt welche wesentlichen Entwicklungsschritte ein Kind normalerweise bewältigt und welche Störungen auftreten können.
  2. Dann wurden Übungen für verschiedene Förderschwerpunkte vorgestellt, im Selbstversuch erprobt und in der eigenen Klasse durchgeführt.
  3. Durch die Praxisbegleitung und den fachlichen Austausch bei der Auswertung der Videoaufnahmen von Übungen im Unterricht wurden noch einmal die Wahrnehmung geschärft und die Kenntnisse von Defiziten und Fördermöglichkeiten vertieft.
  4. Außerdem boten die Veranstaltungen ein Forum zum Austausch und zur gegenseitigen kollegialen Beratung im Umgang mit den motorischen u.a. Defiziten, das sich sonst im Schulalltag nicht bietet.

 

Bei konsequenter Anwendung sind viele Übungen zwar geeignet die Konzentration und Lernleistung der Jugendlichen zu verbessern jedoch können sie in vielen Einzelfällen nicht die erforderliche Therapie ersetzen.

das Kurzkonzept

mehr Bilder

 

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Gruppenbid der beteiligten Jugendlichen

ALS auf Harz und Heide

Am 19.05.2004 präsentierte sich die Astrid-Lindgren-Schule auf der Harz & Heide Ausstellung. Die AG Schülerzeitung konnte ihr erstes am Computer erzeugtes Produkt vorstellen und Spenden einwerben. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler von vielen Seiten sehr positive Resonanz für ihr professionelles Auftreten bekommen.

 

mehr dazu (Bilder, die Zeitung …) hier

Kurzbeschreibung und Formblätter im PDF-Format

 

Autorin: Angela Plentz

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Schüler-AGs

Bearbeitung eines Bumerang-Rohlings
Teilnehmer der Buchführungs-AG
Vorbereitungsarbeiten zur Schülerzeitung

  

Das Aktivteam hat in seinem ersten Schuljahr an der ALS drei Schüler-AGn angeboten bzw. inhaltlich begleitet, um eigene Erfahrungen mit den Jugendlichen an einer Lernhilfeschule zu machen und dabei auszutesten inwieweit es sinnvoll ist, die Inhalte dieser Angebote dauerhaft im Schulangebot zu verankern.

 

Zur Erprobung wurden folgende AGs angeboten:

zur Erprobung fächerübergreifenden Unterrichtes mit stark handlungsorientierten Elementen

  • AG Buchführung -

zum Überprüfen inwieweit die Jugendlichen in Leitungsaufgaben und Buchführung der Cafeteria integriert werden können

  • AG Schülerzeitung -

zur Erprobung der Zusammenarbeit mit einem Grafiker und dem Lerneffekt, den das Erstellen einer professionellen Schülerzeitung mit sich bringt

 

Autorin: Angela Plentz

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Start up an der ALS

so präsentierte sich die neugestaltete Schule in der BZ

 

Am 15.01. 2004 fand eine Kick-Off-Veranstaltung in der Astrid-Lindgren-Schule statt, um das Projektanliegen bekannt zu machen. Dies war eine sehr gute Gelegenheit sich der Presse zu präsentieren und erste sichtbare Projektergebnisse vorzustellen.

 

So wurden die ca. 100 Gäste, nach dem offiziellen Teil in der Aula, durch die neu gestalteten Räume geführt und konnten sich selbst ein Bild über die Ergebnisse der Projektwoche machen. Einige Stellwände verdeutlichten zusätzlich die eigentliche Leistung dieser Zeit, andere gaben einige Eindrücke vom Cafeteria-Projekt wieder. Letzteres war aber auch mit anderen Sinnen erfahrbar, denn die Klassen des Cafeteria-Projektes hatten zum ersten Mal ein richtiges Büffet erstellt und die komplette Verköstigung und Bedienung der Gäste übernommen. Das war nicht nur für die Schülerinnen und Schüler eine sehr aufregende Erfahrung, die ihnen viel positive Rückmeldung und Bestätigung einbrachte, auch für die beteiligten Lehrkräfte war das Neuland. Insgesamt war dieses Fest sehr gelungen und eine schöne Möglichkeit die ersten gemeinsamen Schritte angemessen zu würdigen.

 

Programm vom 15.01. 2004

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Stellwand Cafeteria

Stellwand Projektwoche

Stellwand vorher-nachher

Zeitungsartikel

 

Autorin: Angela Plentz

 

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professionelle Schülerzeitung

 

 

Fit for Life/Sozialkompetenztraining

Konfliktbarometer nach Fit for Life
entscheiden wo ein Konflikt beginnt
Rollenspiel Konfliktlösung
Vertrag mit verbindlichen Regeln für alle
Sanktionen erarbeiten

Am 13./14.11.2003 und 20./21.11.2003 nahmen alle Aktivteams gemeinsam mit Lehrkräften der Projektschulen an einer Einführungsveranstaltung von „Fit for Life“ teil. „Fit for Life“ ist ein pädagogisches Training zur Förderung von Sozialkompetenzen, das im Rahmen eines ESF-Projektes an der Uni Bremen entwickelt wurde. Durch strukturiertes Rollenspiel, Verhaltensregeln, Verhaltensübungen, differenziertes Feedback und eine feste Struktur im Seminarablauf (Trainingsrituale), werden die Jugendlichen insbesondere im Bereich der sozialen und berufsbezogenen Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert.

 

Während der Fortbildung mit Anke Rehder (Leiterin des Bremer Instituts für Pädagogik und Psychologie) wurde das Training mit seinen verschiedenen Bestandteilen vorgestellt und im Selbstversuch getestet. Darüber hinaus gab es Inputs zu den einzelnen Methoden, zu lerntheoretischen Aspekten, zur Rolle der Tainerin bzw. des Trainers sowie zu Motivierung und zum Umgang mit aggressivem Verhalten.

 

Im Anschluss an die Fortbildung hat die Motivationscoachin, gemeinsam mit der Klassenlehrerin einer achten Klasse, eine Einheit nach dem Muster von „Fit for Life“ durchgeführt. Leider war es aus strukturellen Gründen nicht möglich, ein regelmäßiges Training in dieser Klasse zu etablieren. Jedoch hat die Klassenlehrerin einzelne Elemente aus dem Training in ihrer Klasse eingeführt und damit gute Erfahrungen in der Beeinflussung der Gruppendynamik gemacht.

 

Erst mit der Einführung des Oberstufenbandes konnte ein Sozialkompetenztraining für alle Jugendlichen der Oberstufe verbindlich eingeführt werden. Dieses Sozialkompetenztraining wurde von einem Lehrer und der Motivationscoachin aus bereits vorhandenen Trainings entwickelt. Insbesondere die Struktur und einzelne Methoden von „Fit for Life“ wurden hier zugrunde gelegt. Da sich „Fit for Life“ auch dazu anbietet mit Übungen aus anderen Trainings kombiniert zu werden, konnten Einheiten entwickelt werden, die der Auffassungsgabe und reflexiven Fähigkeit von Förderschulerinnen und -schülern entsprechen.

 

mehr zum Sozialkompetenztraining

Das Handbuch und der Ordner mit den Trainingsmodulen und Arbeitsblättern sind über den Juventa Verlag zu beziehen (Jugert, Rehder, Notz und Petermann: „Soziale Kompetenz für Jugendliche – Grundlagen, Training und Fortbildung“ Weinheim/München 2001 und von den gleichen Autoren „Fit for Life“ Module und Arbeitsblätter zum Training sozialer Kompetenz für Jugendliche, 2. korrigierte Auflage, Weinheim/München2002

 

Autorin: Angela Plentz

 

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Unmengen Farbe wurden verbraucht
das Treppenhaus wurde plastisch gestaltet
Begutachtung der Arbeit
ins Malen vertieft
Besprechung beim Frühstück

Projektwoche

Da es ein großer Wunsch von Lehrkräften und Schülerschaft war, die Schule zu verschönern, regte das Aktivteam eine Projektwoche zur Neugestaltung der Flure und Klassenräume an.

 

Um diese Mammutaufgabe zu bewältigen wurde ein Künstler engagiert und eine Kooperation mit der Malerausbildung des Oskar Kämmer Bildungswerkes (OKB) eingegangen. Zusätzliche Unterstützung und Hilfe wurde von Jugendlichen des Beschäftigungsbetriebes geleistet.

 

Die Projektwoche vom 6.-10. Oktober 2003 wurde eine sehr intensive Arbeitswoche.

 

Neben dem Ergebnis eines strahlend schönen Flurs und frischer bunter Klassenräume, gab es noch sehr viele Effekte auf anderen Ebenen:

  • Viele Schülerinnen und Schüler konnten Erfahrungen der Selbstwirksamkeit machen und haben begonnen stolz auf ihre Schule bzw. ihre Leistung zu sein.
  • Die Freiheit bei der Gestaltung zu entscheiden, das gemeinsame Frühstücken und Arbeiten boten gute Erfahrungen von Schule als Lebensraum.
  • Viele Lehrkräfte haben ganz plastisch erfahren, wo es ihren Schülerinnen und Schülern an Ausbildungsreife mangelt, sie sind für die Notwendigkeit intensiverer Förderung auf diesem Gebiet sensibilisiert worden.
  • Die Auszubildenden des OKB haben sich als Experten erlebt und sind über sich hinaus gewachsen, usw.

 

Autor: Gerhard Flüs

vorher – nachher Bilder

Stellwand zur Projektwoche

Stellwand vorher-nachher

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frühmorgens in der Backstube

Veränderung der Betriebspraktika

 

Im Sommer 2003 wurden - in Zusammenarbeit der Klassenlehrerinnen und -lehrer des 9. Jahrganges mit dem Qualifizierungslotsen - die bisherigen Praktika in ihrer Vorbereitung, Durchführung und Auswertung evaluiert sowie die Praktikumsmappen verändert. Ein Resultat dieser Evaluation war die Verlängerung der Praktikumszeit auf 3 Wochen und die Einführung eines "Berufsschultages".

 

 

Autorin: Angela Plentz

 

mehr zum Betriebspraktikum

die Praktikumsmappe 

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Boulettenbraten
exakte Brötchenhälften
Büfet

Testphase für eine Schülerfirma

 

Schon von Anfang an wurde die Installation einer Schülerfirma in Erwägung gezogen. Einerseits, weil Förderschülerinnen und -schüler eher praktisch veranlagt sind und sich kognitive Erkenntnisse über das Handeln bzw. die Reflektion des eigenen Handelns erarbeiten.  Andererseits ist das Lernen in wirtschaftsnahen Zusammenhängen eine gute Einstimmung auf die Arbeitswelt und konfrontiert sie mit den dort herrschenden Verhältnissen und Anforderungen. Ihre Ausbildungsreife kann hier sinnvoll gefördert werden, weil neben der Verknüpfung von Praxis und Theorie, die eigenen Kompetenzen zur Bewältigung von Aufgaben im Vordergrund stehen.

 

 

So wurde auf dem Lehrerforum am 7. Mai 2003 beschlossen, ein Cafeteria-Projekt als Testlauf für eine spätere Schülerfirma ins Leben zu rufen. Damit sollte gleichzeitig dem Wunsch von Kollegium und Schülerschaft nach einer Pausenversorgung nachgekommen werden.  

Für diese Testphase wurde der Hauswirtschaftsunterricht der Klassen des achten Jahrganges geblockt. Die Klassenlehrerinnen und -lehrer erarbeiteten gemeinsam mit der Hauswirtschaftslehererin und der Motivationscoachin das Konzept für dieses Projekt - auf der Grundlage von Materialien anderer Schülerfirmen und den eigenen Erfahrungen, die Stück für Stück gesammelt und in Teamgesprächen ausgewertet wurden. Für den Projektbeginn wurde der Herbst 2003 anvisiert.

Mehr dazu und Materialien hier.

 

Autorin: Angela Plentz

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das Zusammenleben in der Schule wurde eruiert
viele Fragebögen viel Schreibarbeit
Cover eines Lehrbriefes

Befragung zur sozialen Schulqualität

 

Auf Initiative der Motivationscoachin wurde am 03.07.2003 - im Rahmen des Projektes "Unsere Schule ..." - eine Befragung zur sozialen Schulqualität durch das IfK (Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam) durchgeführt.

Infos zum Projekt "Unsere Schule ..."

 

Alle 7. und 8. Klassen nahmen daran teil. Die Ergebnisse wurden dem Kollegium am 24.02.2004 durch Fr. Jenkel vom IfK präsentiert. Es gab dabei einige Überraschungen, insbesondere im Vergleich mit den Ergebnissen unserer Schule gegenüber dem Landesdurchschnitt. So entspann sich eine lebhafte Diskussion zwischen dem Kollegium und der Expertin.

 

Für das Aktivteam wurde noch einmal deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler in der Schule kaum einen Lebensraum sahen, in dem sie sich entfalten konnten. Hier wurde dringender Handlungsbedarf sichtbar, der beispielsweise durch die Cafeteria-Arbeit und die Projektwoche angegangen wurde.

 

die Ergebnisse im PDF-Format

Im Anschluss an die Befragung wurde die Möglichkeit von Fortbildungen genutzt. Das IbbW bot Lehrbriefe zu verschiedenen Themen bzgl. sozialer Schulqualität an. Diese verfolgen das Ziel die befragten Schulen dabei zu unterstützen, ihre Defizite aufzuarbeiten. Mit Projekt aktiv wurde u.a. der Lehrbrief "Projektmanagement in der Schule" bearbeitet.

 

Autorin: Angela Plentz

 

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15.02.2003 Beginn des Projektes

Stellwand mit dem Logo von aktiv als Markenzeichen

 

Offizieller Start von Projekt aktiv war der 15.02.2003. Zunächst haben die Mitarbeiter der Teams Schöningen/Eichendorffschule und Braunschweig/Astrid-Lindgren-Schule in den Räumen der Ausbildungswerkstatt begonnen. In dieser ersten Zeit ging es darum das weit gefasste Antragskonzept in konkrete Ziele umzuwandeln, die eigene Rolle zu definieren und die ersten Handlungsschritte zu planen. Hierzu gab es Treffen mit allen Aktiv-Teams.

 

Parallel dazu wurde Kontakt zur Schule aufgenommen:

 

  •  25.02.03 Vorstellung des Teams auf der Dienstbesprechung des Kollegiums
  •  03.03.03 erstes Lehrerforum mit interessierten Lehrerinnen und Lehrern 

    (Erheben der Vorstellungen im Kollegium; Brainstorm als PDF-Datei)

  • 04.03.03 Hospitation in den achten Klassen

    (Erheben der Wünsche von Schülerinnen und Schülern, PDF-Datei; Gegenüberstellungen der Ideen des Kollegiums und der Schülerschaft)

  • 25.03.03 Schlüsselübergabe an das Team (provisorisches Büro in der Schule - die komplette Ausstattung kam erst im Oktober 2003/Internetzugang Jan. 2004)                            
  • 01.04.03 zweites Lehrerforum
  • 29.04.03 offizielle Auftaktveranstaltung von Projekt aktiv an der Eichendorffschule, Schöningen
  • 07.05.03 drittes Lehrerforum

    (Zusammenfassung im PDF-Format; vorläufige Schwerpunkte des Aktivteams)

 

 

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Autorin: Angela Plentz


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